Nach langer Zeit wird endlich mal wieder ein gemeinsamer Ausflug geplant und auch durchgeführt. Ziel war Bremen. Als Übernachtungsort wurde der Dreimastschoner
"Schulschiff Deutschland" in Bremen-Vegesack und, für ein paar Warmduscher, ein Hotel in der Nähe gewählt. Los ging es mit der Bahn ab Stuttgart über Würzburg. Das Wetter war wie für uns gemacht. Sonnenschein, um die 22° fast bis zum Schluss.
Nachdem wir in Bremen-Vegesack angekommen waren, marschierten die Warmduscher in ihr Hotel und die Möchtegern-Segler zum "Weißen Schwan" der Unterweser. Nach dem einchecken ging es wieder zum
HBF Bremen. Von dort gingen wir durch die Bremer Innenstadt an den Wallanlagen vorbei, nach Domsheide, wo zufällig unsere Kanzlerin erwartet wurde. In Bremen waren ja an dem Wochende Bürgerschaftswahlen
und wie wir jetzt wissen, die Kanzlerin nicht sehr viel bewerkstelligen konnte.
Nach dem obligatorischen Bummel durch die Böttcherstraße und dem Schnoor und einem hastigen Mahl in einem Bistro(!), ging es auf die Kegelbahn. Die meisten von uns haben ja noch nie auf einer
Bohlebahn gekegelt. Anja und Uwe entpuppten sich hier als wahre Bohle-Kegler! Selbst Helmut zeigte nach jahrzehntelanger Kegelabstinenz sein ganzes Können.
Mit dem Taxi ging es zur fortgeschrittenen Stunde wieder in die Quartiere, wo die „Seebären“ auf dem Vorschiff noch bei der Einen oder Anderen Flasche Wein (aus Pappbechern) wichtige Gespräche führten.
Am nächsten Morgen, keiner hatte verschlafen, ging es mit der Oceana bei herrlichem Wetter nach Bremerhaven. Hier wurden die reichhaltigen Tourismus-Angebote, Hafenbummel und -Rundfahrt, Zoo am Meer,
Schifffahrtsmuseum usw. von unserer kleinen Gruppe verschiedenartig genutzt.
Am frühen Abend ging es mit dem Zug wieder zurück nach Vegesack, wo wir uns in einem netten Lokal u. a. zum Labskaus-Essen trafen. Ralph murmelte etwas von "das kostet Überwindung" und stopfte es in sich rein.
Nach weiteren "sehr wichtigen" Gesprächen und diversen Biersorten ging uns zwar nicht der Gesprächsstoff aus, aber der Wirt wollte Feierabend machen. Also machte der kleine, aber elitäre Kreis auf dem Schiff weiter.
Diesmal auf dem Achterschiff (das ist Hinten). Dummerweise fand an diesem Abend auf dem Schiff eine Silberhochzeit statt. (ja, die wird im Norden meistens groß gefeiert). Nach dem Motto "Friss oder stirb"
dehnten wir unsere Gespräche etwas aus, der Eine oder Andere von uns machte bei der Abschluss-Polonäse der Hochzeitsgäste noch mit und nachdem diese in die Kojen gingen, bestachen wir den Cateringservice,
uns noch Wein rauszurücken. Das Fläschchen wurde dann noch auf Uwes/Stefans Kammer geleert, wir lauschten noch ein wenig Ralphs Schlafgeräusche und gingen satt und zufrieden in die Kojen.
Am Sonntagmorgen ging es mit der Bahn wieder nach Bremen. Wir hatten noch Zeit und bummelten durch die Innenstadt. Jetzt zeigte Bremen auch wettertechnisch, was es drauf hat: es goß wie aus Kübeln.
Zum Glück nicht lange, sodass wir trocknen Fußes zum schönen Hauptbahnhof kamen.
Auf der Rückfahrt zeigte uns die Deutsche Bahn was unzuverlässig heißt: aufgrund ein paar Minuten Verspätung des ICE's erreichten wir den Anschlusszug in Würzburg nach Stuttgart nicht und durften uns eine dicke Stunde in der
Nähe des z. Zt. furchtbar aussehenden Würzburger Bahnhofs rumtreiben!
Alles in Allem war es ein gelungener Ausflug und verlangt nach einer ähnlichen Wiederholung!
Jutta Jones kündigt den Job als Jugendwartin. Auf der Jahreshauptversammlung wird Fred Müller als ihr Nachfolger gewählt.
Frauen
Simone Bader verläßt den BKSV in Richtung Bamberg. Wir bedanken uns bei Simone für die vielen tollen Spiele die sie für
uns bestritten hat, auf den sehr positiven Einfluß den sie auf unsere Jugend -nicht nur auf unsere Jugend- ausgeübt hat
und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute!
Männer
Andi Heim verläßt uns aus gesundheitlichen Gründen und hängt die Kegelschuhe an den berühmten Nagel. Wir wünschen Andi alles Gute.
Steffen Schulz und Jan Feyh.
Jugend
Philipp Jones wechselt zu seinem Heimatverein Brackenheim. Wir wünschen Philipp alles Gute und viel Erfolg!
Manuela Hoelscher hat zuletzt in Wolfsburg gespielt.
Familie Peha hat sich entschlossen, den VFL Kaltental zu verlassen und in der neuen Saison den BKSV Stuttgart Nord zu verstärken:
Zlatko für die Männer, die Töchter Tamare für die Frauen, Vanesa für die U 18 w und Valeria wird in der U14 w spielen.
Christel Mohr wechselt von Weinsberg nach Stuttgart